Herzlich Wilkommen


Rückblick

15. Spieltag KK West 17.11.2019 14:30 Uhr SV Westheim 3:4 (2:1) SG Heidenheim/Hechlingen/Döckingen

In Westheim entwickelte sich vom Anpfiff weg der zu erwartende intensive Schlagabtausch. Die von Jürgen Prüßner gecoachten Platzherren agierten aus einer kompakten Defensive heraus und suchten ihr Heil immer wieder in blitzartig vorgetragenen Kontern. Schon nach drei Minuten hätte Dominik Prüßner eine Ecke per Kopf veredeln können, die Kugel zischte jedoch knapp vorbei. Es dauerte nicht lange, bis sich die kombinationsstarken Gäste ein leichtes Übergewicht erspielten. Hannes Dommel verzog nach einer Viertelstunde nur knapp. SV-Schlussmann Sascha Prüßner erwies sich zudem bei einem gefährlichen Freistoß von Oskar König auf der Hut (20.). Ein Tor lag in der Luft, es fiel allerdings auf der Gegenseite. Fabian Maurer hatte sich ein Herz gefasst und mit einem spektakulären Innenpfosten-Kracher die Führung für Westheim erzielt (27.). „Was der drauf hat, kann ich schon lange“, mag sich SG-Mittelfeldakteur Jan Bergdold wohl kurz darauf gedacht haben. Auch er nahm perfekt Maß und ließ aus der Distanz dem verdutzten Prüßner im SVW-Kasten keine Abwehrmöglichkeit – 1:1! Fast wäre Dommel in der 38. Minute die Gästeführung gelungen, doch in dieser Szene ließ sich der Westheimer Torwart nicht überraschen. Stattdessen schlug es kurz vor der Pause wieder im HHD-Gehäuse ein. Erneut ein Tor des Prädikats Sonderklasse, diesmal hatte Max Strauß seine Schusstechnik demonstriert. Ein Treffer kurz vor, der nächste wenige Minuten nach dem Seitenwechsel: Dank weiterer Duftmarken in den häufig zitierten „psychologisch wichtigen Momenten“ zogen die Gastgeber sogar auf 3:1 davon. Doch was war geschehen? Die Torschützen Bergdolt und Strauß lieferten sich im SG-Strafraum einen eigentlich harmlosen Zweikampf, Referee Gerhard Kern zögerte nicht lange und gab Elfmeter. Wiederum Fabian Maurer verwandelte den Strafstoß sicher (49.). „Jetzt putzen wir hier nichts mehr“, mutmaßte ein desillusionierter Anhänger der Hahnenkamm-Elf. Er sollte nicht Recht behalten. Mit einem Doppelschlag durch Julian Reck (54.) und Patrick Denk (55.) kamen die Gäste in rasanter Manier zum Ausgleich. Logisch, dass sich der Pessimist verwundert die Augen rieb. Doch es kam noch besser für die Truppe von Rico Langhof. Nach einem eher verunglückten Schussversuch von Oskar König musste Leonhard Deuter in der 65. Minute aus kürzester Entfernung nur noch den Schlappen zum 3:4 hinhalten. Die Partie war gedreht. Ob Abseits oder nicht, darüber gingen die Meinungen auseinander. Egal, der Schiedsrichter hatte offenbar keine Zweifel. In der Folgezeit wurde noch verbissener um jeden Quadratzentimeter Boden gekämpft. Westheim warf alle Tugenden und Qualitäten in die Waagschale – vergeblich. Gefahr keimte lediglich nach mehreren Standardsituationen auf, Daniel Ebert im Gästetor stand aber als Fels in der Brandung zuverlässig seinen Mann.

Aufgebot: 1 Sascha Prüßner, Wolfgang Wüst, 3 Patrick Weiß, 4 Michael Lober, 5 Andreas Lober [C], 6 Fabian Maurer, 7 Lukas Peschke, 8 Tobias Eisen, 9 Philipp Schuster, 10 Mario Früh, 11 Dominik Prüßner, 12 Max Strauß, 13 Philipp Schmidt, 14 Dominik Stowasser, 15 Fabian Piechatschek 16 Manuel Eisen, Coach  Jürgen Prüßner